16 Jahre Classic Expo: Erfolgreicher Start in den Oldtimer-Herbst!

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Auf einer Fläche von rund 40.000m² lockt eine Austro-Daimler-Sonderschau, renommierte Händler mit exklusiven Ausstellungsstücken genauso wie eine hochkarätige Klassische-Fahrzeuge-Auktion des Auktionshauses Dorotheum. Zahlreiche Privatverkäufer bieten ihre Young- und Oldtimer zum Verkauf und ganze zwei Hallen Teilemarkt laden Freunde historischer Fahrzeuge zum Stöbern. Als Side-Event der Classic Expo startete bereits am Donnerstag, den 15. Oktober, die beliebte Salz&Öl-Rallye. Diese nimmt bis Samstag, 17. Oktober, ab 8 Uhr morgens beim Messezentrum Salzburg ihren Startpunkt, heuer freut sie sich über die höchste Starterzahl seit Gründung.

Für Alexander Kribus, den Geschäftsführer der Messezentrum Salzburg GmbH, steht bei der Durchführung der internationalen Oldtimermesse die Sicherheit aller Beteiligten – Aussteller, Besucher, Partner und Mitarbeiter – an erster Stelle: „Diese Sicherheit können wir, feinabgestimmt mit den Behörden, unter Einbringung aller Maßnahmen die wir als Veranstalter leisten können, auch gewähren. Dazu dienen etwa ein verpflichtend zu tragender Mund-Nasen-Schutz, die weitläufige Planung der Ausstellungsflächen und Gänge ebenso wie die Lenkung der Besucher am Ein- und Ausgang, eine hervorragende Infrastruktur zur Luftumwälzung, ein enges Netz an Desinfektionsmöglichkeiten und ein einwandfreies Hygienekonzept. All das tragen wir zur Sicherheit bei.“ so Kribus.

„Die 16. Classic Expo erfreut sich, mit rund 300 Ausstellern inklusive Privatverkäufern auf 40.000m², dank des in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden entwickelten Covid-19-Präventionskonzepts einer guten Buchungslage. So können wir – gerade dank der entwickelten Maßnahmen – die für die Classic Expo gewohnte Qualität an Austellern, Händlern und Privatverkäufern gewährleisten“, so Maria Kneidl, Classic Expo Projektleiterin der Messezentrum Salzburg GmbH.

Dorotheum-Auktion „Klassische Fahrzeuge“

Ergänzend zum umfangreichen Angebot an Händler- und Privatfahrzeugen steht heuer wieder eine Versteigerung von klassischen Fahrzeugen durch das Auktionshaus Dorotheum am Programm. Am Samstag, den 17. Oktober kommen 75 Automobile und 4 Zweiräder unter den Hammer. Mehrere Raritäten stechen dabei ins Auge, ein Steyr 120 Super Cabriolet mit Baujahr 1936, mit einem Schätzwert zwischen 110.000 und 140.000 Euro und ein Mercedes-Benz 300 SL Roadster, ein Jahrhundertsportwagen mit Baujahr 1959. Ausgestattet mit einem seltenen Hardtop, hat er einen Ausrufpreis von 850.000 Euro.

Ein weiterer Blickfang stammt aus der Alfa Romeo Sammlung eines Salzburger Unternehmers – eine Alfa Romeo Giulietta Sprint Zagato, in der Coda-Tronca Variante mit charakteristischem Heck und in der äußerst seltenen Farbe „Celeste“. Es ist eines von nur rund 50 gebauten Automobilen, bei einem Schätzwert von bis zu 700.000 Euro. Fünf Sammlerstücke der frühen Jahre von BMW in den Baujahren 1928 bis 1933 gelangen ebenfalls zur Versteigerung wie ein Lotus Elan, Baujahr 1966, in den gleichen Sponsorfarben wie jene von Jochen Rindts Formel 1-Wagen. Tragischer Hintergrund zum Seltenheitswert dieses Fahrzeugs: Mit einem Sportwagen dieses Typs verunglückte der Formel 1-Pilot am 5. September 1970 im Königlichen Park von Monza beim Training zum Großen Preis von Italien.

Sonderausstellung „110 Jahre Austro Daimler“

Einer der großen Pioniere in der Entwicklung des Autos Anfang des 20. Jahrhunderts war Ferdinand Porsche, dessen Innovationen der Mobilität Vorschub leisteten. Ernst Piech, Enkel des Visionärs, gründete zum Gedenken an ihn die Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum in Mattsee, die mit liebevoll restaurierten Meilensteinen der Automobilgeschichte nun die heurige Classic Expo Sonderschau ausrichten. Ferdinand Porsche, der „Urvater“ von Porsche und VW entwickelte seine ersten Autos mit Lohner in Wien und Austro Daimler in Wiener Neustadt. Ein revolutionäres Detail, das heute in Vergessenheit geraten ist, bereits damals wurden Elektro- und Hybridmotoren eingebaut. Geschichte geschrieben hat Ferdinand Porsche mit dem Austro Daimler „Prinz Heinrich“. Dieser gilt weltweit als erster richtiger Sportwagen. Porsche verwendete für dieses Fahrzeug einen besonders leichten Flugzeugmotor, mit sehr großer Leistung, 1911 erreichte er damit einen Geschwindigkeits-Weltrekord von 172 Kilometern pro Stunde. Als weiteres Glanzstück von Ferdinand Porsche gilt der „Kaiserwagen“ aus dem Jahr 1912.

Weitere Informationen finden Sie unter www.classicexpo.at
Quelle: Messezentrum Salzburg

 

 

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