Das neue Wohnen im Kontext der Krise

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Wer in diesen Zeiten Sicherheit sucht, der zieht sich in die eigenen vier Wände zurück und bleibt zu Hause. „Was wir gerade erleben, ist eine Phase der radikalen Entschleunigung. Eine Atempause in einer sich immer schneller drehenden globalisierten Welt. Das wirkt sich auch auf die Gesellschaft, ihre Kaufgewohnheiten, Prioritäten und Werteskalen aus“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „In diesem Zuge erhält Wohnen eine deutliche Aufwertung. Unsere Welt findet vorwiegend zu Hause statt. Cocooning erfährt nach der Hypermobilität der vergangenen Jahre neue Impulse“, so Dr. Georg Emprechtinger.


Individuell wohnen mit verstellbaren Polster-Elementen (Foto: ADA)

Moderne Feuerstellen des familiären Lebens

Die Küche ist das Herz der Wohnung – gerade jetzt. Fastfood und Essen „to go“ war gestern, heute kreieren wir ganze Menüs mit viel Liebe in Eigenregie und zelebrieren sie anschließend am großen Tisch. Auch wenn regionale Speisen und gesunde Kost aus der eigenen Kochwerkstatt schon vor Corona, besonders bei jüngeren Generationen, en vogue waren, erfahren sie jetzt ihren breiten Durchbruch. Mit der höheren Aufmerksamkeit, die das Essen erfährt, wächst auch der Anspruch an die Küche. Bequeme Stühle und edle Tische bilden die Basis für unvergessliche Stunden und gelten als moderne Feuerstelle des familiären Lebens. Gemütliche Polster und Sessel verwandeln sich auf Knopfdruck in Relaxoasen und punkten mit hoher Funktionalität. Gleichzeitig entpuppen sich Einrichtungssysteme als formschöne Raumtrenner, multifunktionale Organisationstalente und wandelbare Medienmöbel. Ergonomisch, flexibel und vielseitig – die Möbel der Zukunft werden sich noch stärker als bisher an Architekturen, Lebensgewohnheiten und verschiedenen Raumnutzungen anpassen.

Naturholzküchen strahlen wohnliche Wärme aus (Foto: TEAM 7)

Home-Office – wohnlich und funktional

Das gilt auch für das Home-Office: Schätzungen zu Folge arbeiten mindestens 25 Prozent der Erwerbstätigen aktuell in den eigenen vier Wänden. In Windeseile ist es der Wirtschaft gelungen, digitale Lösungen, Videokonferenzen und Laptops zu organisieren. Dennoch fehlt es in vielen Haushalten an ergonomischen Schreibtischen und Stühlen sowie bürotauglichen Einrichtungen – besonders dann, wenn in der Wohnung wenig Raum zur Verfügung steht. Meist hält dann eine Nische im Schlafzimmer, in der Diele oder im Wohnbereich fürs improvisierte Büro her. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig moderne funktionale Büromöbel sind, die effizientes Arbeiten ermöglichen und trotzdem wohnlich wirken.

Ergonomische Bürostühle unterstützen den Rücken auch im Home-Office (Foto: Wiesner-Hager)

Wachsende Sehnsucht nach echten Werten

Das Zuhause muss heute gleichzeitig Rückzugsort und Mittelpunkt der digitalen sozialen Kommunikation sein. Mit dem Shut Down sowie der Besinnung auf die wahren Werte im Leben werden gewohnte Konsummuster jetzt noch kritischer hinterfragt. Gewünscht sind Liebhaberstücke, die uns viele Jahre lang begleiten sowie einzigartige, individuelle Einrichtungslösungen. Dafür braucht es versierte und vor allem flexible Partner. Wie die Möbelindustrie in Österreich. Sie basiert auf einem soliden Mittelstand und besteht überwiegend aus Familienunternehmen mit einer langen Tradition und kompetenter Expertise. Genau dafür stehen Möbel made in Austria. Mit wertvoller Handarbeit und viel Herzblut schaffen die Unternehmen langlebige Premium-Produkte mit Charakter.

Natürliche Materialien und hohe Qualität (Foto: Joka)

Weitere Informationen finden Sie unter www.moebel.at
Quelle: Österr. Möbelindustrie

 

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