Niederösterreichs Maler und Tapezierer rufen nach Bürokratieabbau

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Ein weiterer Kritikpunkt der Maler und Tapezierer gilt der herrschenden Mitarbeiter- und Lehrlingssituation. Auf Grund der guten Auftragslage entstehen nämlich immer wieder Personalengpässe, zumal auch noch die Lehrlingszahlen in den letzten Jahren rückläufig sind und man gut ausgebildete Mitarbeiter nur schwer bekommen kann.

Derzeit gibt es in Niederösterreich 1.048 aktive Maler und Tapezierer-Betriebe, die 4.327 Mitarbeiter beschäftigen, wovon 276 Lehrlinge sind. „Wir fordern daher von den politisch Verantwortlichen bei der Lehrlingsausbildung eine bessere finanzielle Unterstützung. Da Schulen bekanntlich größtenteils kostenfrei sind, sollte man auch die Lehre diesem System angleichen. Denn dann würden sich mit Sicherheit mehr Firmen bereit erklären, Lehrlinge auszubilden“, so Jürgen Kreibich  (im Bild links).

Darüber hinaus spricht sich der Innungsmeister für mehr Kontrollen bei ausländischen Mitbewerbern aus, um dem Sozialdumping einen Riegel vorzuschieben. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten fordert er auch mehr Auftragsvergaben an heimische Unternehmen. Da denkt er im Bereich der Denkmalpflege an gut ausgebildete heimische Maler, Tapezierer, Vergolder und Staffierer sowie Schilderhersteller, und nicht nur an Restauratoren.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://wko.at/noe/maler-tapezierer
Quelle: NÖ Wirtschaftspressedienst 

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