Udolf-Strobl: „Work in Austria gegen Fachkräftemangel“

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Zwei neue ABA-Schwerpunkte: „Invest in Austria“ und „Work in Austria“

„Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts hängt von der Verfügbarkeit der Fachkräfte ab. Österreich punktet mit innovativen Unternehmen, hoher Produkt- und Lebensqualität, Sicherheit und gutem Einkommen. Diese Vorteile müssen wir stärker als bisher in die Auslage stellen, um die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Firmen zu gewinnen“, meint Udolf-Strobl. Die Neugestaltung der ABA von einer Ansiedelungs- zu einer echten Standortagentur soll hier ansetzen. Die ersten Umsetzungsschritte wurden noch 2018 gesetzt. Der Leistungsumfang der „ABA Neu“ soll zukünftig die zwei Kernaufgabenbereiche „Invest in Austria“ (Betriebsansiedelung) und „Work in Austria“ (Fachkräfteakquise) umfassen. „Wir sehen uns als unterstützende Einheit für arbeitskräftesuchende Unternehmen bzw. deren Dienstleister und wollen ihnen ein Stück der Arbeit abnehmen“, sagt René Siegl. Die ABA soll als erste Anlaufstelle für Investoren und Fachkräfte aus dem Ausland positioniert und Österreich als attraktiver Wirtschafts- bzw. Arbeitsstandort präsentiert werden. Die Zielsetzung bei den Betriebsansiedelungen ist mit einem Plus von 30 Prozent klar festgelegt, was eine Gesamtzahl von 444 im Jahr 2019 bedeutet. 2017 waren es 344 Ansiedelungen.

Für die neuen Schwerpunkte wird das Budget der ABA von derzeit 4,3 Millionen Euro auf rund 7 Millionen Euro angehoben. Die neue Einheit wird in der Anfangsphase von „Work in Austria“ einen bewussten Fokus auf Fachkräfte mit hohem Impact für den Wirtschaftsstandort und einer hohen Relevanz für die Volkswirtschaft legen. Dies betrifft vor allem IT-Berufe sowie die Metall- und Elektrotechnik. Studien bestätigen, dass IT-Fachkräfte mittlerweile in jeder Branche gebraucht werden und eine IT-Arbeitskraft drei weitere Arbeitsplätze schafft. Die Metall- und Elektrotechnik spielt für die Industrie eine wesentliche Zulieferrolle. In der ersten Phase wird sich „Work in Austria“ auf Märkte innerhalb der EU und insbesondere auf Polen, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Griechenland konzentrieren.

 

Pressekonferenz mit ABA Geschäftsführer René Siegl und BM Elisabeth Udolf-Strobl

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bmdw.gv.at
Quelle: © BMDW/HBF/Clemens Schwarz

 

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