Alno: Neuer Investor kommt aus China

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Shun Hing hat sich durch Abschluss einer Investmentvereinbarung verpflichtet, eine Wandelschuldverschreibung im Nominalwert von 5,7 Mio. Euro zu zeichnen. Gleichzeitig hat der Investor der Gesellschaft mitgeteilt, dass zwei Mio
. Aktien außerbörslich erworben wurden, so dass Shun Hing derzeit 2,7 Prozent am Grundkapital der Alno AG hält

. Damit wird Shun Hing bei vollständiger Wandlung der Schuldverschreibung in Aktien zukünftig 9,1 Prozent am Grundkapital von Alno halten. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit über zwei Jahren zusammen. Shun Hing vertreibt exklusiv in Hongkong und Macau Alno-Produkte und führt dort einen Flagship-Store. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit Shun Hing wieder einen langjährigen Geschäftspartner aus China als weiteren Ankerinvestor der Alno AG gewonnen haben. Das zeigt das große Vertrauen, dass unsere chinesischen Partner zu uns und in den Konzern haben“, freut sich CEO Max Müller.

„Die Partnerschaft mit Shun Hing ebnet uns nicht nur einen hervorragenden Zugang zum Projektgeschäft, sondern auch zum Einzelhandel speziell in Hongkong und Macau. Dies hat für uns klaren strategischen Nutzen und ist sicher einmalig in der deutschen Küchenindustrie.“ Für David Mong, Chairman und CEO von Shun Hing ist „diese Investition ein Teil unserer Strategie, Qualitätsprodukte in hoch entwickelte Immobilienmärkte in Hongkong und Macau einzuführen. Dies deckt sich mit dem strategischen Schwerpunkt von Alno, das Geschäft weltweit weiter auszubauen. Die Synergieeffekte unserer beiden Kompetenzen wird unsere Partnerschaft weiter ausbauen und langfristigen geschäftlichen Erfolg sichern.“

Wenn die Schuldverschreibung vollständig gewandelt wird, wird Shun Hing 9,1 Prozent der Aktien halten und nach der Whirlpool Corporation zweitgrößter Aktionär des Küchenherstellers sein. Bereits im März dieses Jahres hatte sich mit der Nature Home Holding Company ein chinesischer Partner mit 9,09 Prozent an der ALNO AG beteiligt. Aus der Emission fließen dem Pfullendorfer Küchenbauer liquide Mittel in Höhe von rund 5,7 Mio
. Euro zu. Die Mittel sollen in erster Linie dafür verwendet werden, die Neuausrichtung und die internationale Wachstumsstrategie des Konzerns weiter voran zu treiben . Ziel ist es, nachhaltig die operative Ergebnisbasis des Unternehmens zu verbessern.
Quelle: Möbelkultur

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