Frauen ins Rampenlicht

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Sabine Laussegger

Am 8. März war Internationaler Frauentag. Ein Anlass, um bei ADA starke Frauen vor den Vorhang zu holen. Heute im Interview stellen wir Frau Laussegger vor. Sie ist nicht nur Mitglied des Aufsichtsrates bei ADA (seit 2020: ADA Möbelwerke Holding AG; seit 2022: Schwesterwerke in Ungarn), sondern auch erfolgreich selbstständige Unternehmerin in der Führungskräfte-Entwicklung von internationalen Unternehmen – und das seit mehr als 20 Jahren. Heute spricht Frau Laussegger über ihre Erfahrungen im Beruf, die Herausforderungen und welche Tipps sie jungen weiblichen Führungskräften mit auf dem Weg gibt.

Geführt wurde das Interview von Frau Verena Inschlag. Frau Inschlag ist bereits sehr mehr als 10 Jahren bei ADA. Als Grafikerin begonnen, ist sie heute als PR & Media Managerin für die Öffentlichkeitsarbeit im DACH-Raum sowie für die ROW-Märkte verantwortlich.

Was ist Ihnen in Ihrer Funktion als Aufsichtsrätin bei ADA wichtig?

Sabine Laussegger: Für die nächste Zeit ist mir persönlich wichtig, das Thema Fortschritt voranzutreiben. Wichtig sind für mich außerdem die Themen Nachhaltigkeit und – gerade auch im Zusammenhang mit Frauen – Diversität.

Was sind aus Ihrer Sicht – besonders für Frauen – die wichtigsten Eigenschaften im Management?

Sabine Laussegger: Vor allem braucht man Mut – gerade im Hinblick auf die Unterscheidung von Männern in Führungspositionen und Frauen in Führungspositionen. Ich glaube, dass es wichtig ist, seinen Zielen treu zu bleiben und beharrlich zu sein. Und, was natürlich nicht fehlen darf: Durchsetzungsfähigkeit.

Sie haben auch einen Sohn, der mittlerweile erwachsen ist. Wie war es für Sie, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen?

Sabine Laussegger: Selbstständig zu sein war ein Vorteil und die Organisation dadurch etwas einfacher. Dennoch war es ein sehr hoher Zeitaufwand, das eine und das andere unter den Hut zu bringen. Da ich aber sowohl meinen Sohn von Herzen liebe als auch meinen Beruf sehr gerne ausübe, hat sich das alles ausgezahlt und es ist gut gelaufen.

Welche anderen Herausforderungen sehen Sie im Berufsalltag?

Sabine Laussegger: Meine größte Herausforderung ist es, mehrere Rollen zu vereinen. Auf der einen Seite bin ich Beraterin und auf der anderen Aufsichtsrätin. Die Anforderungen sind jeweils andere: Als Berater biete ich Optionen und Szenarien an. Als Aufsichtsrätin, natürlich gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen aus dem Aufsichtsrat, müssen Entscheidungen getroffen werden. Das ist ein großer Unterschied. Daher ist die besondere Herausforderung der Rollenwechsel – und dabei authentisch zu bleiben.

Verhalten Sie sich im Job anders als zu Hause? Haben Sie bestimmte Charaktereigenschaften entwickelt, die Sie privat nicht von sich kennen?

Sabine Laussegger: Im Privatleben muss ich deutlich vorsichtiger mit meinem Umfeld umgehen. Hier kann ich nicht so direkt kommunizieren wie im Beruf, wo meine Kunden und Kollegen/Kolleginnen das von mir fordern. Und ich rede privat weniger als im Beruflichen.

Also entwickelt man im Berufsleben durchaus Eigenschaften, um im Management Fuß fassen zu können und sich durchzusetzen?

Sabine Laussegger: Ja, aber man muss dabei immer authentisch bleiben. Denn es fällt auf, wenn Menschen sich nicht echt verhalten. Dann wirkt es aufgesetzt. Gerade als Führungskraft funktioniert das nicht, weil einem die nötige Glaubwürdigkeit fehlt.

Haben Sie für aufstrebende weibliche Talente noch den ein oder anderen Tipp parat?

Sabine Laussegger: Seid mutig! Verfolgt eure Ziele und lasst euch nicht einschüchtern!

Von links: Im Gespräch Verena Inschlag (PR & Media Managerin) mit Sabine Laussegger (Aufsichtsrätin & Unternehmerin)

Weitere Informationen finden Sie unter www.ada.at
Quelle: ADA

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