1

Österreichische Möbelindustrie fordert einen Herkunftsnachweis in der EU

Bereits im Oktober hat der EU-Parlamentsausschuss für den Binnenmarkt einen Vorschlag für die verbindliche Kennzeichnung der Produkte mit einem „made-in“ Etikett angenommen.  Dies ist ein erster wichtiger Schritt um europaweit vergleichbare Sicherheitsstandards für Verbraucherprodukte  zu schaffen.

Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie, begrüßt diese Entscheidung: „Während die Rückverfolgbarkeit von Produkten im Fall von sicherheitsrelevanten Mängeln zum Tragen kommt, erhöht der Herkunftsnachweis die Transparenz für Verbraucher bereits vor der Kaufentscheidung. Die Österreichische Möbelindustrie sieht in der Neuregelung die Chance, die Angabe „made in …“ im Binnenmarkt der EU auf einen einheitlichen Nenner zu bringen – zum Vorteil mittelständischer Betriebe, die das Label wirklich zu Recht tragen.“

Die Produktion österreichischer Möbelhersteller erfüllt hohe Umwelt- und Sozialstandards, ist vielfach in langer handwerklicher Tradition verwurzelt und durch eine hohe Fertigungstiefe gekennzeichnet. „Möbel aus Österreich stehen für Qualität, Nachhaltigkeit und vielfältiges Design“, sagt Emprechtinger. „Verbraucher sind bereit, für diese Werte faire Preise zu bezahlen

. Eine klare Herkunftsangabe ist angesichts der Angebotsvielfalt des Handels eine wichtige Orientierungshilfe: Österreichische Möbel unterliegen einem gesetzlichen Rahmen, der für Mensch und Umwelt vertretbar ist
. Was hingegen geschehen kann, wenn im Preiskampf die Entstehungskosten global externalisiert werden, hat sich in der Modeindustrie auf erschütternde und ethisch nicht tragbare Weise gezeigt . So funktioniert der EU-Binnenmarkt einfach nicht

28Psychosocial history should cover symptoms of depression viagra kaufen identified by routine questioning in general practice..

sexuality, and prepare him for understanding treatmentLaboratory Studies viagra no prescription.

may be appropriate. The partner’s sexual function if cheap cialis Grading of.

. Der verantwortlich handelnde Mittelstand muss eine Chance im Wettbewerb haben.“

Mit der Umsetzung der geplanten Neuregelung erhielte die Verwendung der Herkunftsangabe endlich eine einheitliche gesetzliche Grundlage für Hersteller, Importeure und Handel. Die Österreichische Möbelindustrie begrüßt dabei klare Regeln: „Unternehmen, die langfristig in den heimischen Standort investieren, Nachwuchskräften eine berufliche Perspektive geben und den Großteil der Wertschöpfungskette im eigenen Land belassen haben zwar gute Argumente“, so Emprechtinger, „aber die finden nicht ausreichend Gehör, wenn es sich im Handel nur noch um den Preis dreht. Deshalb müssen alle Möbel auf dem Markt für den Verbraucher eindeutig identifizierbar und rückverfolgbar sein¬ über die Marke, den Hersteller und das Ursprungsland.“ Ein großer Schritt zu mehr Verbraucherschutz und einem europäischen Binnenmarkt mit Zukunft.

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie und somit eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Zu ihr zählen 47 Betriebe mit rund 6.700 Mitarbeitern. Die überwiegende Anzahl dieser Unternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. Österreichische Möbelhersteller stehen mit ihren Produkten für hohe Qualität, traditionelles Handwerk, modernste Präzisionstechnik, ökologische Verantwortung und ein Möbeldesign, das durch künstlerische Strömungen im ureigenen Land entstanden ist.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.moebel.at
Quelle: Österr. Möbelindustrie