Des Österreichers liebstes „Spielzeug“

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Soll die Transformation vom Individual- zum Kollektivverkehr gelingen, werden ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz, längere Betriebszeiten und kürzere Takte alleine wohl nicht reichen. Vielmehr müsste man einen erheblichen Teil der Bevölkerung davon überzeugen auf das eigene Auto und Motorrad zu verzichten.
 
Allerdings ist das eigene Kraftfahrzeug für die meisten nach wie vor fixer Bestandteil des Lifestyles. Das zeigen die Daten der Studie Private Haushaltsausgaben in Österreich 2021 vom Beraternetzwerk KREUTZER FISCHER & PARTNER. Demnach wurden im vergangenen Jahr für den privaten Verkehr 21,3 Milliarden Euro ausgegeben und damit um 1,5 Milliarden mehr als für Lebensmittel inklusive alkoholfreier Getränke oder genau so viel wie für Bekleidung, Einrichtungsgegenstände, Hausrat, Elektrogeräte und Sportartikel zusammen. Im Vergleich zu 2020 stiegen die Ausgaben für den privaten Verkehr um 8,1 Prozent, nicht zuletzt als Folge steigender Spritpreise. Von den 21,3 Milliarden Euro flossen 6,6 Milliarden Euro in die Anschaffung von Fahrzeugen und KFZ-Zubehör, der Rest entfiel auf Betriebskosten. Die größten Positionen beim Betriebsaufwand waren Treibstoffe und Schmiermittel mit 6,7 Milliarden Euro (+22,4% geg. VJ), Versicherungen und Steuern mit 4,4 Milliarden Euro (+3,0% geg. VJ) und Kfz-Service und -Reparaturen mit 2,5 Milliarden Euro (+4,8% geg

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Die Ausgaben für den öffentlichen Nah- und Berufsverkehr betrugen etwa ein Drittel der privaten Aufwendungen für KFZ-Versicherungen.

Die Wertigkeit individueller Mobilität zeigt sich jedoch auch anderwärtig, etwa in einem Vergleich mit den Ausgaben für den öffentlichen Verkehr. Diese beliefen sich im Jahr 2021 auf insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Dieser Betrag inkludiert auch urlaubsbedingte Transportkosten, die allerdings auch im vergangenen Jahr pandemiebedingt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt lagen. Zieht man die Ausgaben in Zusammenhang mit Urlaubsreisen ab, wurden für Bus und Bahn 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. Das entsprach nur etwas mehr als einem Drittel der Aufwendungen für KFZ-Versicherungen inkl. motorbezogener Versicherungssteuer.

Die vergleichsweise geringen Aufwendungen für den öffentlichen Nah- und Berufsverkehr erklären sich zum einen durch die staatliche Subventionierung öffentlicher Verkehrsdienstleistungen. Zum anderen ist es aber auch eine in Geldwert ausgedrückte Wertschätzung und ein Spiegel für das wahrgenommene Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch das Klimaticket wurde im heurigen Jahr an der Preisschraube gedreht. In den nächsten Jahren soll die Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel verbessert werden. Den Komfort individueller Mobilität wird der Kollektivtransport aber wohl niemals erreichen. Und Convenience ist bekanntlich ein besonders starkes Kaufmotiv. Auf den Verkehr bezogen ist Komfort den privaten Haushalten in Österreich jährlich mehr als zwanzig Milliarden Euro wert.Weitere Informationen finden Sie unter www.kfp.at
Quelle: Kreutzer Fischer & Partner

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