Drei Viertel der Österreicher für Öffnung der Geschäfte

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Die vom WIFO präsentierte Schnellschätzung bestätigt den negativen Konjunkturausblick des HV-Konsumbarometers sowie die massiven Auswirkungen des zweiten und dritten Lockdowns auf die heimische Volkswirtschaft. Allein im 4. Quartal 2020 ist das österreichische BIP um -4,3% gegenüber Q3 und sogar um -7,8% im Vorjahresvergleich eingebrochen. Die WIFO-Zahlen belegen überdies einen signifikanten Rückgang der privaten Konsumausgaben insbesondere im November und Dezember.

72 Prozent der Bevölkerung fordern rasche Öffnung der Geschäfte

Angesichts immer dramatischerer wirtschaftlicher Kollateralschäden werden auch jene Stimmen immer lauter, die ein rasches Ende des dritten Lockdowns fordern. Laut einer aktuellen Market-Umfrage befürwortet mittlerweile eine klare Mehrheit von 72% der Bevölkerung rasche Lockerungen im Handel und bei persönlichen Dienstleistungen ab 8. Februar. Nur noch 14% sind dafür, die heimischen Geschäfte weiterhin geschlossen zu halten.

Auch die wissenschaftliche Evidenz spricht in dieser Hinsicht eine klare Sprache: Der Handel ist kein Corona-Hotspot. Die vielzitierte Stanford-Studie hat gezeigt, dass behördliche Geschäftsschließungen im Zuge von Lockdowns keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Auch in den Untersuchungen der AGES konnte keine Clusterbildung in den Geschäften nachgewiesen werden, das Infektionsgeschehen spielt sich vielmehr im privaten Haushaltsbereich ab.

“Die Gesundheit und Sicherheit der Kunden ist für uns Händler das Allerwichtigste. Doch wir wissen mittlerweile, dass ein Zusperren der Geschäfte die Corona-Fallzahlen nicht reduziert. Dafür sind die Aufenthaltsdauern zu kurz und der direkte Kundenkontakt zu gering. Auch unsere umfassenden Hygienemaßnahmen haben sich in der Praxis bewährt
. Daher fordern wir – ebenso wie drei Viertel der Bevölkerung – eine rasche Wiedereröffnung des gesamten Handels. Die Zeit läuft uns davon, die Kassen der Händler sind leer”
, stellt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will klar.

Lockdown-Öffnungsplan beibehalten – Geschäfte ab 8. Februar öffnen!

“Jede weitere Woche Lockdown kostet unsere Branche rund 1 Milliarde Euro. Eine erneute Verlängerung der behördlichen Schließungen wäre für den gesamten österreichischen Arbeitsmarkt der Supergau und würde 100.000 Jobs gefährden

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. Daher fordern wir ein Ende des harten Lockdowns und eine schrittweise Öffnung wie geplant ab 8. Februar, appelliert Rainer Will an die Bundesregierung.

Bei den Corona-Hilfen gibt es für mittelständische und große Betriebe nun endlich Bewegung, nachdem die EU-Kommission eine Erweiterung der Obergrenzen verkündet hat. Details dazu HIER.

Insbesondere EPU und KMU-Händler leiden jedoch weiterhin besonders unter den behördlich angeordneten Geschäftsschließungen sowie unter dem Bürokratiedschungel bei der Beantragung der Staatshilfen. Handlungsbedarf besteht auch bei der Festlegung der Vergleichszeiträume und beim Umfang der einzelnen Instrumente.

Weitere Informationen finden Sie unter www.handelsverband.at
Quelle: Handelsverband

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