Light + Building 2014: Intelligente Automatisierungstechnik

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Die Kosten für Energie steigen. Dies gilt für Benzin, Diesel und Heizöl genauso, wie für elektrischen Strom. Die in Deutschland eingeleitete Energiewende und die damit verbundene Förderung erneuerbarer Energiequellen haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass gerade die Preise für elektrische Energie überproportional stark gestiegen sind. Auch wenn politische Bestrebungen aktuell versuchen, diese Entwicklung zu bremsen, findet sich die wirkungsvollste Möglichkeit zur Kostensenkung noch viel zu selten auf der Agenda der öffentlichen Diskussion: Die Drosselung des Energieverbrauchs. Gerade im Gebäudebereich liegen hier noch große Potenziale verborgen, die sich mit modernen Automatisierungslösungen realisieren lassen.
 
Neben der hohen Energieeffizienz einzelner Geräte und Komponenten wie energiesparender Leuchtmittel oder effizienter Wärmepumpen kann aber auch ein komplettes Gebäude auf höhere Energieeffizienz getrimmt werden. Von besonderem Interesse bei der technischen Gebäudeausrüstung sind elektrotechnische Anwendungen wie Energietechnik und Beleuchtung und die mechanischen Gewerke wie Heizung, Lüftung und Klima (HLK).
 
Intelligente Gebäudeautomation spart Energie
Der Einsatz von intelligenter Gebäudetechnik, die verschiedene Verbraucher zeit- und bedarfsgerecht ansteuert, kann hier zu einer enormen Energieeinsparung beitragen. So kann eine intelligente Steuerung beispielsweise dafür sorgen, dass die Heizung die Räume nur dann erwärmt, wenn sich tatsächlich Personen im Gebäude befinden oder die Beleuchtung automatisch ausgeht, wenn niemand anwesend ist

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. Das Vorbild und oft auch die technischen Grundlagen der intelligenten Gebäudetechnik liefert die Informationstechnologie, in der die einfache Vernetzung verschiedener Geräte heute zum Standard gehört. Wie in der industriellen Automatisierungstechnik haben sich in der Vergangenheit auch in der Gebäudeautomation verschiedene Bussysteme und Kommunikationsstandards entwickelt.
 
Um wirklich Energie zu sparen, ist es beispielsweise in einem großen Bürogebäude unerlässlich, dass Licht-, Jalousie- und HLK-Steuerung miteinander verbunden sind. Die Beleuchtung wird beispielsweise in Abhängigkeit vom Tageslicht gesteuert und über Präsenzmelder eingeschaltet, sobald sich eine Person im Raum befindet
. Eine Koppelung mit der Jalousiesteuerung, die sich nach dem Einfallswinkel der Sonne richtet, hilft vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und gleichzeitig genügend Tageslicht durchzulassen. Kommuniziert die Jalousiesteuerung mit der HLK-Anlage und einer Wetterstation, kann die Sonneneinstrahlung natürlich auch genutzt werden, um bei Bedarf die Räume zu heizen, beziehungsweise die Jalousien können ein Aufheizen der Räume verhindern, um so die Klimaanlage zu entlasten
. Um dem Nutzer auch indiviuelle Einstellungen zu ermöglichen, steht ihm in der Regel ein Bedienpanel zur Verfügung, über das er Raumparameter wie Temperatur oder Licht in einem festgelegten Wertebereich anpassen kann
. Alle Daten aus den einzelnen Räumen laufen über ein Netzwerk in einer zentralen Management- und Bedieneinheit zusammen. Dort können sie im Hinblick auf den Energieverbrauch bewertet und zentrale Steuerungen vorgenommen werden
. Das Zusammenspiel von zentraler Gebäudeautomation und individueller Raumautomation stellt große Anforderungen an das Gesamtsystem.
Noch wichtiger kann die Gebäudeautomation werden, wenn die Stromversorgung auf das so genannte Smart Grid umgestellt wird. Dann können elektrische Verbraucher, beispielsweise die Wärmepumpe oder die Aufladestation für die firmeneigenen Elektroautos, gezielt so ein- und ausgeschaltet werden, dass möglichst kostengünstig Strom bezogen wird . Noch gibt es Entwicklungsbedarf hinsichtlich der Kommunikation zwischen dem intelligenten Netz und dem intelligenten Gebäude. Lösungsansätze dafür zeigt die Light + Building, die Weltleitmesse für Architektur und Technik, vom 30. März bis 4. April 2014 in Frankfurt am Main.
 
Automatisierungslösungen auch für den Wohnbereich
Dass Gebäudeautomationssysteme zu Preisen erhältlich sind, die auch eine breite Anwendung attraktiv machen, hat wiederum mit der Entwicklung in der Informationstechnologie zu tun. IT-basierte Steuerungstechnik wird immer günstiger, während die Energiepreise steigen. Eine Investition in moderne Automatisierungstechnik im Gebäudebereich amortisiert sich dadurch teilweise sehr schnell. Zur Akzeptanz von Systemen der Gebäudeautomatisierung trägt neben der möglichen Energieeinsparung auch höherer Komfort für die Nutzer bei.
 
Die attraktiven Preise tragen dazu bei, dass die Automation in den Wohnbereich einzieht. Auch dort ergeben sich für den Bewohner neue Perspektiven, um Licht,  Temperatur und Sicherheit bequem zu steuern und dabei Energie zu sparen. Ein aktueller Trend ist, als Bediengerät für die Hausautomation Smartphones oder Tablet-PCs zu verwenden. Ein großer Teil der Bevölkerung ist heute mit der intuitiven Touchbedienung und Gestensteuerung solcher Geräte bestens vertraut. Ein Zusatznutzen entsteht, wenn beispielsweise mit Smartphones eine „Fernbedienung“ des Gebäudes möglich wird. So lässt sich zum Beispiel von unterwegs die Heizung einschalten, damit die Räume richtig temperiert sind, wenn man zu Hause ankommt.
 
Hersteller zeigen Systemlösungen auf der Light + Building
Auf der kommenden Light + Building zeigen die internationalen Hersteller der Haus- und Gebäudeautomation ihre marktreifen Technologien und Softwarelösungen schwerpunktmäßig in der Halle 9.0.  Weitere Anwendungen findet der Fachbesucher auch in den Hallen 8 und 11. Wie das vernetzte Gebäude mit dem intelligenten Stromnetz kommuniziert und welche Aufgaben ihm dabei zukommen als Energieerzeuger, -speicher und -verbraucher, zeigt die Sonderschau „Smart Powered Building – Ihr Gebäude im Smart Grid“ anhand realer Installationen. Ein Schwerpunkt der Sonderschau liegt auf der Schnittstelle zwischen Gebäude und Netz und den Systemlösungen dafür sowohl auf Seiten der Hard- als auch der Software. Die Sonderschau wurde von der Messe Frankfurt mit Unterstützung des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) lanciert.
 
Ergänzend zu der Sonderschau demonstriert das E-Haus des ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informations-technischen Handwerke) in Halle 8.0 realitätsnah, welche Möglichkeiten intelligente Gebäude in Bezug auf Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit geben. Ebenso zeigt es multifunktionale und generationenübergreifende Gebäudekonzepte auf der Basis von Vernetzung.
Quelle: Messe Frankfurt
 

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