EuroShop 2026: Der Store als Herzstück einer vielseitigen Markenwelt

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Silvio Kirchmair, CEO des österreichischen Ladenbau-Unternehmens umdasch The Store Makers, gibt hier einen Einblick in die Zukunft von Stores und Räumen und zeigt, warum sie für Marken zu zentralen Orten werden, an denen Identität klar sichtbar und authentisch erlebbar ist.

Räumliche Präsenz für Marken entscheidend

Retail ist heute so divers wie seine Zielgruppen und Verkaufskanäle. „Dabei ist der physische Store der einzige Ort, an dem sich Positionierung und Serviceversprechen einer Marke unmittelbar überprüfen lassen“, betont Kirchmair. „Hier entscheidet sich, ob Markenidentität über alle Kanäle hinweg konsistent erlebbar ist.“ Diese Überzeugung prägt die Herangehensweise von umdasch in allen Segmenten – unabhängig von Branche, Preispunkt oder Projekt-Skalierbarkeit.

Vom effizienten Diskontformat bis zur opulenten Markenwelt

Dass Wirtschaftlichkeit und Emotion dabei kein Widerspruch sind, ist Teil der Store Makers DNA. „Balance ist eine unserer größten Stärken“, sagt Kirchmair. „Wir entwickeln Architektur, Storytelling und digitale Touchpoints aus der Marke heraus – und denken gleichzeitig in modularen Systemen, skalierbaren Prozessen und wirtschaftlichen Lösungen.“

Licht, Orientierung, Materialität und räumliche Führung beeinflussen Wahrnehmung, Stresslevel und Entscheidungsfreude der Konsumentinnen und Konsumenten – im Diskont- genauso wie im Premiumsegment. „Jede Fläche, die wir (um-)gestalten – vom Lebensmittelmarkt bis zur exklusiven Boutique – profitiert von einer präzisen Planung, die Markenidentität, Raumstruktur und wirtschaftliche Umsetzung verbindet.“

Architektonischen Bestand nutzen

Ein weiterer Schwerpunkt, den sein Unternehmen (nicht nur) auf der kommenden EuroShop setzt, ist der Umgang mit bestehenden Flächen. „Umbau und Revitalisierung gewinnen an Bedeutung, gerade in zentralen und historisch gewachsenen Lagen.“ umdasch hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, bestehende Baustrukturen gezielt in Store-Konzepte einzubinden – so etwa auch in den denkmalgeschützten Räumlichkeiten des HOUSE OF SILHOUETTE im Wiener Palais Herberstein, wo die historische Originaltreppe liebevoll in das neue Konzept integriert wurde und den Räumen so Patina und Authentizität verleiht. „Werden solch architektonische Eigenheiten geschickt genutzt, verankert das Marken im Stadtbild und verbindet Kontinuität mit einem hohen Wiedererken nungswert“, führt Kirchmair fort.

Retail in Bewegung

Die größten Chancen für den stationären Handel sieht Kirchmair im Zusammenspiel aus Design, Technologie und integrierten Services: „Wir sehen enormes Potenzial in AI-unterstützter Personalisierung, digitalen Werkzeugen und Store-Konzepten, die sich flexibel anpassen lassen. Mit unseren interdisziplinären Teams aus den Bereichen Digital, Interior und Produktion / Supply Chain können wir diese Entwicklungen aktiv vorantreiben.“

Der Store wird heute zunehmend zum Servicepunkt, Logistikknoten, Community-Ort und Erlebnisraum – je nach Markenidentität in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Für umdasch bleibt der rote Faden immer derselbe: Jede Fläche soll die Marke stärken und gleichzeitig wirtschaftlich überzeugen.

EuroShop 2026: Colours of Retail – Where Experience Meets Efficiency

Auf der EuroShop 2026 zeigt umdasch daher die ganze Vielfalt des modernen Retail – farbenreich, inspirierend und zukunftsorientiert. Präsentiert werden effiziente Prozesslösungen, modulare Systeme, immersive Premiumwelten, nachhaltige Materialien, datenbasierte Designansätze und digitale Lösungen mit Mehrwert. „Wir präsentieren Ideen, die Marken zu einzigartigen Ikonen machen und gleichzeitig wirtschaftlich überzeugen“, fasst Kirchmair zusammen. „Von Discount bis Premium – wir zeigen, wie Retail heute funktioniert und morgen aussehen wird.

Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, in welche Richtung sich Retail und Verkauf entwickeln, kann das in Kürze in Düsseldorf tun: Die EuroShop 2026 dauert vom 22. bis 26.02.2026 und versammelt über 1.800 Aussteller, die ihre neuesten Konzepte, Technologien und Ideen zur Zukunft des Einzelhandels präsentieren. Die Store Makers von umdasch findet man übrigens in Halle 12, Stand C19.

Weitere Informationen finden Sie unter www.moebel.at
Quelle:Umdasch

 

 

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