Die 3000 Jahre alte Mooreiche wird in Polen für den Transport zurechtgesägt
Gewissermaßen das Licht der Welt erblickte die einzigartige Eiche in der Bronze- bzw. der frühen Eisenzeit. Zu dieser Zeit ist der Baum – möglicherweise bei einem Sturm – umgestürzt und in einen Fluss oder in einen See gefallen. Dort wurde er von Sedimenten überlagert und so für die Ewigkeit konserviert.
Auf dem Holzlagerplatz der Roser AG wird die Dimension der Mooreiche einmal mehr deutlich
Herausgekommen ist nun ein attraktives Furnier, das mit seiner schönen, dunklen Farbe und seiner individuellen Maserung für Aufsehen sorgt. „Das gewonnene Furnier ist wirklich einzigartig. Wir sind der Meinung, dass sich das uralte und wunderschöne Material hervorragend für den Yachtbau, die Innenausstattung hochwertiger Flugzeuge oder ganz generell für den exklusiven Innenausbau eignet“, so Fabian Sager, bei Roser verantwortlich für Furnier-Projekte.
Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN), konstatiert: „Dieses Furnier ist eine echte Augenweide. Und es wird nach seiner Verarbeitung für viele weitere Jahre ein zweites Leben leben. Was könnte nachhaltiger und in Hinsicht auf den weltweiten Klimawandel sinnvoller sein?“
Fabian Sager von der Roser AG präsentiert das fertige, farblich außergewöhnliche Furnier
Weitere Infos zum Thema Furnier unter www.furnier.de oder www.furniergeschichten.de
Quelle: IFN Furnier/Fotos Roser AG

