Haka ist insolvent – Weiterführung ist geplant

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Leider geht das Herstellersterben in der Möbelbranche offensichtlich weiter. Nun hat es den Tradtionsbetrieb HAKA erwischt. Am Landesgericht Linz wurde am 18.08.2025 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung eröffnet, teilen der Kreditschutzverband von 1870 sowie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mit.

11,4 Mio € Passiva stehen 2,16 Mio € Aktiva gegenüber

Nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV1830 belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 11,4 Mio. Euro, bei Aktiva von etwa 2,2 Mio. Euro. Den Gläubigern wird im Rahmen eines Sanierungsplans eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren, angeboten. 158 Dienstnehmer und rund 120 Gläubiger sind betroffen.

Als Hauptursache für die Insolvenz wird laut KSV 1870 die Übernahme des Betriebes „Badmöbelwerk“ mit 80 Dienstnehmern in Mondsee von der Villeroy & Boch Austria GmbH im September 2023 angeführt. Laut Geschäftsführer Gerhard Hackl soll der Betrieb weitergeführt werden.

Weitere Informatonen finden Sie unter www.haka.at
Quelle: KSV von 1870, Alpenländische Kreditorenverband (AKV)

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